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4.3. Die Erweiterung des Modellkonzeptes durch Edelin

In den nachfolgenden Kapiteln soll noch kritisch auf die Anwendungsmöglichkeiten der Architekturmodelle für unsere temperaten Bäume eingegangen werden. Doch zunächst seien die Veränderungen innerhalb der Halle`schen Schule durch Edelin kurz angerissen.

Diese Konzeption des Initialmodells und der adaptiven Reiteration wurde angesichts der großen Plastizität im Wuchs vieler Tropenbäume als zu statisch angesehen. Edelin wollte die ökologischen Komponenten in der Anpassung der Verzweigungsstruktur an die veränderlichen Umweldbedinungen stärker berücksichtigten.

 

Die Bäume können weitaus flexibler zwischen verschiedenen Modellen wechseln.

 

So zeigt z.B. ein frei stehender Arbutus das Modell. Leeuwenberg, wären der im Bestand groß gewordene sich im Modell Scarrone zeigt (Bell, S.296).

Außerdem reicht das Konzept der Reiteration als bloße verkleinerte Wiederholung des einen Initialmodells nicht aus, um die Flexibilität in der Kronenbildung darzustellen.

Die Autoren um Halle führen nur wenige Beispiele führ einen Modellwechsel an (H.O.T., S.272).

Gesetz den Fall, man wende die Modelle auf unsere adulten Bäume an und beobachtet z.B. die Entwicklung eines Bergahornes, so kann man, durch das endständige Bühen, einen Modellwechsel von Rauh zu Scarrone zu Leeuwenberg feststellen.

Außerdem, wenn nun an einem solchen blühenden Zweig eine traumatische Reiteration auftaucht, so zeigt sie sich in der juvenilen Form.

 

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