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Durch diese Merkmale setzen sich nun auch die geschädigten Baumkronen von den Seneszenten ab:

 

2. Der Tilia-Schadenstyp:

Bei diesem Schadenstyp sind die Verlichtungen durch Zweigabsprünge bei einer Schändigung verstärkt.

Die darauf folgenden traumatischen Reiterationen unterscheiden sich in ihrer kürzeren Länge von den Seneszenten, die an einem gesunden und alten Baum entstehen.

Bei reiterationsfreudigen, alten Bäumen können diese in ihrer Länge die immer kürzer werdende Primärverzweigung bei weitem übertreffen (Wiederholung der Jugendlichkeit).

Die traumatischen Reiterationen an geschädigten Linden sind erheblich kleiner und spärlicher, der Baum ist verlichtet, die Wipfeltriebe stellen sich auch hier seitwärts.

 

3. Der Betula-Schadenstyp:

Dieser Typ bezeichnet im besonderen das oben schon aufgeführte Phänomen der Raumlage, die waagerechtenoder hängenden Leittriebe.

Bäume mit nachträglich sich aufrichtenden Sproßspitzen, wozu auch die Linde und Buche gehören, sind wegen der verminderten Vitalität zur Reaktionsholzbildung nicht mehr in der Lage.

So ist eine geschwächte Hainbuche durch ihre sich abflachenden Wipfel von einer seneszenten zu unterscheiden.

Die gesunde alte Birke unterscheidet sich von der gestreßten durch die kräftigeren und häufigeren Reiterationen.

Die Spitze einer geschädigten Birke wiederholt auch das plagiotrophe, hängende Muster eines geschwächten Seitenastes einer gesunden Birke, jedoch hier mit den streßbedingten Reiterationen.

 

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