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Tagebuch

 

Hier können Sie Momentaufnahmen aus unserer täglichen Arbeit sehen:



März 8, 2010 22:56:07
08.03.2010


Weltrettung…
Der Energiekonzern Vattenfall kann sein Bauprojekt zur Verlegung der Fernwärmetrasse vom neuen Kohlekraftwerk Moorburg durch Hamburg Altona nicht so einfach realisieren wie gedacht.
Die ausdauernde Präsenz der Baumbesetzer im Gählerpark und die Arbeit der Initiative gegen den Bau des Kohle-Kraftwerkes (und der Trasse) haben nun höchst richterlich die Legitimität erhalten!
Das Oberverwaltungsgericht hat in einem Eilverfahren die vorliegende Genehmigung zum Bau der Leitung in Frage gestellt. Solche Bauprojekte mit derartig großen Umwelteinwirkungen müssen in einem aufwändigen „Planfeststellungsverfahren“ genehmigt werden. Darin wird Anliegern, Grundstücksbesitzern und Umweltschutzverbänden eine Teilhabe in der Entscheidungsfindung zugebilligt.
Wir haben als Baumpfleger diese politische Aktion unterstützt, da wir der Meinung sind, dass eine so wichtige Frage, wie die der Energieversorgung einer Stadt, nicht alleine durch Konzerne beantwortet werden darf. Solche elementar wichtigen Fragen können nur gesamtgesellschaftlich, prozesshaft beantwortet werden.
Es bedarf dabei manchmal der Korrektur, welche nur auf der Straße (oder wie hier in den Bäumen) formuliert werden kann.
Wir sind auch der Meinung, dass der Bau eines Kohlekraftwerkes durch einen Versorgungsmonopolisten wie Vattenfall weder zeitgemäß ist, noch das die konzentrierte Wirtschaftsmacht des Konzerns gerecht oder demokratisch gewollt sein kann. Der Bau des Kohlekraftwerkes wird die Suche und Entwicklung von alternativen Energieerzeugungsformen in dieser Stadt lange hemmen und langfristige Abhängigkeiten erzeugen.
Links:
Die Bergündung des Beschlusses vom OVG
www.moorburgtrasse-stoppen.de 












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